Conga
Einzelunterricht

Der Einzelunterricht ist thematisch offen und für alle Niveaus möglich. Vom Anfänger bis zum professionellen Musiker. Der Inhalt wird individuell angepasst, gemeinsam werden Übungspläne erarbeitet. Im Vordergrund steht die Tonformung, die Vermittlung der entsprechenden Techniken und das Erlernen und Erarbeiten eines „Vokabulars“. Die Geschichte des Instruments, der Rhythmen, Stile und wichtiger Vertreter werden erläutert. Robby geht individuell auf Wünsche, Bedürfnisse und Fragen der Schüler ein, immer mit dem Ziel ein Repertoire und eine gewisse Eigenständigkeit am Instrument zu entwickeln.

Erfahre mehr über das Instrument

Congas haben ihren Ursprung in den konusförmigen Makutatrommeln aus Zentralafrika, die ihren Weg über den Sklavenhandel nach Kuba fanden. Die heutigen Congas werden unterteilt in die Größen Quinto, Conga und Tumbadora. Ursprünglich wurden die Trommeln von den Congeros einzeln gespielt. Die Quinto zeichnet sich durch ihren kleinen Kopf und durch ihre hohe Stimmung aus. Sie wurde primär genutzt, um die Melodie und Akzente zu spielen. Die Conga ist die vielseitigste der drei und stellte ursprünglich die mittlere Stimme dar. Heutzutage wird sie auch als hohe und tiefe Stimme eingesetzt. Sie ist auch unter der Bezeichnung Secundo bekannt. Die Tumbadora, auch Tumba oder Salidor genannt, ist die tiefste der drei Trommeln.

 Im Laufe der Zeit entstand eine Vielzahl verschiedener Techniken und man begann, zwei oder mehrere Trommeln gleichzeitig zu spielen. Als in den 1950-er Jahren die Welle der Latin Music über die USA hereinbrach, wurden die Congas einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Der Begriff geht wahrscheinlich auf den Rhythmus La Conga zurück, der während der Karnevalszeit gespielt wurde. Die dafür verwendeten Trommeln sind bekannt als Tambores de Conga.

Es gibt fünf grundlegende Schlagarten auf den Congas:

 1.  Den offenen Ton (Tono Abierto): Die vier Finger der Hand schlagen neben den Rand des Trommelkopfes. Es entsteht ein klarer, voller Ton mit einer individuellen Tonhöhe.

2. Den gedämpften Ton (Tono Ahogado): Die vier Finger schlagen wie beim offenen Ton gegen den Rand des Kopfes. Die Finger werden jedoch gegen den Kopf gedrückt, um den Ton zu dämpfen.

3. Den Bass-Ton (Tono Bajo): Die Handfläche schlägt gegen den Trommelkopf und produziert einen tiefen, dumpfen Klang.

4. Den Slap Ton (Tono Seco): Ein lauter, klarer, knallender Klang. Er ist der am schwierigsten zu erzeugende Ton.

5. Den Toque de Punta: Die Finger oder der Handballen berühren nur leicht den Trommelkopf. Es ist möglich, die Conga zeitgleich mit den Fingern und dem Handballen zu spielen. Diese Technik nennt sich Manoteo (Spitze-Hacke) und dient dazu eine Art Trommelwirbel auf den Congas zu erzeugen.

 Um auf den Congas ein Glissando zu spielen, reibt man den Mittelfinger, unterstützt vom Daumen, über den Trommelkopf.

Dozent
Robby Geerken

Ursprungsregion
Kuba, karibischer Raum

Weitere zusätzliche Infos
Bekannt auch als „Trommel“.
Musikrichtung: Kubanische Folklore und Popular Musik, Jazz, Latin Jazz, u.v.a

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