Nay – Mohamed Askari
Nay

Der Nayunterricht bei Mohamed Askari ist geeignet für Anfänger und fortgeschrittene Musiker.

Methodik

Atmung ist ein sehr wichtiger Aspekt für alle Musiker, die Blasinstrumente spielen. Deswegen wird auf die bewusste und richtige Atmung geachtet.
Die Tonerzeugung ist meistens für Anfänger die größte Herausforderung. Mit Geduld, effektiver Anleitung und Tipps erfährt der/die Teilnehmer/in im Laufe der Zeit gewisse Erfolgserlebnisse. Zur richtigen Tonerzeugung gehört auch die richtige Haltung der Flöte auf den Lippen, d.h., es gilt den richtigen Winkel für den Ansatz herauszufinden.
Außerdem werden die Grundlage der arabischen Musiktheorie (u.a. Maqam-Tonsystem der arabischen Musik) vermittelt. Notenkenntnisse sind in diesem Kurs nicht erforderlich.
Bei Mittelstufe und fortgeschrittenen Teilnehmern wird mehr auf Taksim (arabische Improvisation), Gestaltung der Töne und Verzierung geachtet.

Zielsetzung

Für Anfänger: eine einfache, selbsterfundene oder nachgeahmte Melodie spielen.
Mittelstufe und Fortgeschrittene präsentieren 2-3 Samai. Darbietung eines kurzen Taksims in einem Maqam nach Wahl mit Modulation.

Erfahre mehr über das Instrument

Die Nay ist eines der ältesten Musikinstrumente. Schon vor 4000 Jahren wurde die Nay bei den alten Ägyptern gespielt. Das Instrument wird aus Schilf gebaut. Ein Nay-Satz besteht aus 6 Flöten, jede Flöte hat 6 Löcher vorn und ein Loch hinten für den Damen. Die tiefste Flöte ist im Grundton C gestimmt und die höchste beginnt mit dem Grundton A. Die Flöten werden nach der arabisch/persiscenh Tonleiter genannt. In der Musikpraxis wird meistens auf den Flöten mit dem Grundton D, G oder A musiziert.

„Rhythmus ist das Lebenselixier der Musik. Jeder Mensch hat rhythmisches Potential.“

Dozent
Mohamed Askari

Unterrichtssprachen
Deutsch, Englisch, Arabisch

Ursprungsregion
Zentralasien, Naher Osten, Arabischer Raum

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